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Kurz-Chronik

 

 

Kurz-Chronik der Kgl.Priv.Schützengesellschaft 1672 und Wörnitztaler Harburg/Schwaben. Zusammenfassung der geschichtlichen Abhandlung aus der Festschrift von P.Link „325 Jahre Harburger Schützen“ von 1997  (Download als PDF)

 

 

 

 

 

 

 

* 1490  Erste „Wehrordnung“ der Grafen von Oettingen für Harburg und   

             zugeordnet die Orte Ebermergen, Brünsee, Mauren, Groß- 

             u.Kleinsorheim, Hoppingen, Thurneck, Rohrbach, Schaffhausen,

             Spielberg, Möggingen und die dazugehörenden Höfe. Darin waren vier

             Bürger des Marktes und der umliegenden Dörfer in einer „Kompanie“

             mit einem Hauptmann verpflichtet zum Schutz und der Verteidigung    

             bei einem „Einfall“ auszurücken. Die Bewaffnung wurde gestellt. Das  

             Pflicht- und Übungsschießen war in dieser und allen folgenden

             Wehrordnungen und Schützenordnungen festgelegt.

 

* 1521  Neue „Wehrordnung“ der Grafen von Oettingen.

 

* 1573  Graf Gottfried von Oettingen nimmt an einem Schießen der „Harburger

             Schützengesellschaft“ teil und war bester Schütze und Gewinner von

            „Hose und Barchant“.

 

* 1592  Teilnahme von 6 Harburgern am „Büchsen-Schießen“ in Oettingen.

 

* 1624  Erste „Schützenordnung“ des Grafen Ludwig Eberhard von Oettingen.

 
* 1627
  Es gab eine „Zielschützen-Gesellschaft“ in Harburg mit Schießpflicht.   

             Die Schießpflicht bestand für einen Mann ab der Gründung eines

             Hausstandes bis zum 50. Lebensjahr. Vermutlich ging diese Pflicht 

             beim Tode des Mannes an die Witwe über, da eine Bittschrift von

             Witwen an den Grafen Ludwig Eberhard um Befreiung von dieser

             Schießpflicht existiert.

 
* 1672  1. Erwähnung der „Kgl.Priv.Feuerstutzen-Schützengesellschaft 1672

             Harburg“. Dies wurde von nun an als Gründungsjahr festgelegt.

 
* 1679   Älteste vorhandene Schützenrechnung.

 
* 1707   Erste „Schützenordnung“ der Grafen von Oettingen speziell für 

              Harburg. Teilnahme an den Schießübungen war Pflicht, man konnte

              sich aber auch loskaufen.

 
* 1707  Der „Schießwasen“ war zu dieser Zeit in der „Bleich“, etwa jetziges

             Feuerwehrhaus, vormals „beim Bleicher“ (Fam.Bühler), das „Bleichaus“ 

             wurde 1715 erbaut. Die Schützen hatten darin einen Raum von der

            „gnädigsten Herrschaft“ zugewiesen bekommen. Zuvor gab es einen

             Schießwasen an der Wemdingerstr., sowie vermutlich zwischen den

             Wäldchen Wöllwarth und Kiefhaber und davor in der Nähe der Burg.

 
* 1794  Bittschrift des Bürgermeisters und der Bürgerschaft an den Fürsten

             Kraft Ernst um eine Überarbeitung der Schützenordnung, da sich

             Mißbräuche eingeschlichen hatten.

 
* 1810
  Erstes Schießhaus am Fuße des Leitenberges/Brünseerstraße.

            Bauherr und Eigentümer war der Markt Harburg.

 
* 1834  Neue Schützenordnung, abgefasst vom 1. Schützenmeister– vorher

             vom Landesherren. Diese Schützenordnung kann als 1.

             Vereinssatzung angesehen werden. Es bestand nun keine

             Verpflichtung mehr zum Schießen, dies war freiwillig. Erstmals hatte

             jeder „Inwohner“ das Recht zur Mitgliedschaft, zuvor war es mehr oder

             weniger Pflicht. Über die Aufnahme wurde nun mittels

             Ballotage entschieden. Abstimmung mittels weißen und schwarzen  

             Kugeln, der Beitrittswillige mußte eine bestimmte Anzahl von weißen

             Kugeln von den Mitgliedern erhalten.


* 1853  Neue Schützenordnung – darin war nun die Wahl einer

             Vorstandschaft und deren Rechte festgelegt. Übernommen wurden

             darin auch Regelungen aus der „Pfalz-Baierischen Schützenordnung

             von 1796“.

 
* 1860
  Einweihung eines neuen Schießhauses am Fuße des

             Leitenberges/Brünseerstraße. Bauherr und Eigentümer war der Markt

             Harburg.

 

* 1872  Scheibenschießen zum „200jährigen Jubiläum der hiesigen 

             Schützengesellschaft“.

 

* 1921  Gründung des Zimmerstutzen-Vereins „Wörnitztaler“. Die Schießstätte

             war im Gasthof „Grüner Baum“. Aus Sicherheitsgründen mußte durch  

             ein gußeisernes Rohr ins Nebenzimmer geschossen werden. Von nun

             an gab es zwei „Schützenvereine“ in Harburg.

 
* 1922   250-jähriges Jubiläum der „Priv. Schützengesellschaft Harburg“.

 

* 1926   Erweiterung des Schießhauses am Fuße des Leitenberges/

              Brünseerstr.


* 1928   Neue Schießstätte der Wörnitztaler in der „Bahnhofs-Restauration“

 
* 1929   Fahnenweihe der „Wörnitztaler“.


* ca.1947 Umbau des zu dieser Zeit nicht benutzten Schießhauses am Fuße

                des Leitenberges- Brünseerstr. zu Behelfswohnungen, da die Stadt

                Eigentümer war.

 

* 1959   Gründungsversammlung – Die „Kgl.Priv.Schützengesellschaft“ und die

             „Wörnitztaler“ gehen zusammen und nennen sich fortan

              Kgl.Priv.Schützengesellschaft 1672 und Wörnitztaler 

              Harburg/Schwaben. Schießstätte und Vereinslokal war nun das

              “Gasthaus zur Pfalz“. Das Königsschießen wird nun jeweils am

              Dreikönigstag durchgeführt.


* 1961
  1. Besuch einer Abordnung der (Hamburg) „Harburger Schützengilde

               von "528“.

 

* 1962  Baubeginn des jetzigen Schießhauses auf dem Leitenberg.

 

* 1963  1. Besuch einer Harburg/Schwaben-Abordnung in Hamburg-Harburg.

 
* ca. 1963  Abbruch des alten Schießhauses am Fuße des

                 Leitenberges/Brünseerstr.

 
* 1968  Eröffnungsschießen im neuen Schützenhaus auf dem Leitenberg.

             Eigentümer ist jetzt die Schützengesellschaft.


* 1971  Beginn der Schützenfreundschaft mit „Tell-Quierschied“ im Saarland.

 

* 1973  Schützenfest „300 Jahre Harburger Schützen“ ( ein Jahr verspätet ?).

             Tell-Quierschied feierte mit.

 

* 1978  Besuch in Hamburg-Harburg zum 450-jährigen Vogelschießen und im

             gleichen Jahr der Gegenbesuch der Hamburg-Harburger.

 

* 1979  Wiederum Besuch der Wörnitz-Harburger in Hamburg zu einem 

             privaten Vogelschießen.

 
* 1996 Besuch bei Tell-Quierschied im Saarland. 1997 großes Fest der

            Schützen - 325 Jahre Harburger Schützen. Die Freunde aus 

            Hamburg-  Harburg und Quierschied waren dabei.


* 2005
  Bau der Vogelschießanlage, mit umlegbarem Mast und Kugelfang und

             333 Jahre Harburger Schützen - „1.Vogelschießen“ in Harburg und im

             weiten Umkreis. Die Hamburg-Harburger waren dabei.


* 2006  2. Vogelschießen, von nun an im zweijährigen Turnus.

 

 

Erstellt von Gerhard Markert 2012 (bearb. MMU 3/12)